Beziehung zu dritt – Trend oder wahre Liebe?

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Liebe ist etwas, das es nur zwischen zwei Menschen geben kann? Das sehen viele Menschen so, aber eben nicht alle. Immer häufiger tritt das Beziehungsmodell der polyamoren Partnerschaft ins Licht. Was das bedeutet? Kurz gesagt, handelt es sich dabei um eine Dreiecksbeziehung, die in unterschiedlichen Konstellationen auftreten kann. Sei es eine Frau, die gleichzeitig für zwei Männer liebevolle Gefühle hegt oder ein Mann, der zwei Frauen liebt. Auch in homosexuellen Partnerschaften ist Polyamorie nicht ausgeschlossen. Aber funktioniert es überhaupt, sich in einer glücklichen Dreierbeziehung wiederzufinden oder ist es nur eine temporäre Erscheinung?

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Was bedeutet Polyamorie?

Du kennst wahrscheinlich den Begriff der Polygamie, in der ein Mann oder eine Frau mehrere Liebespartner hat, diese aber strikt getrennt voneinander hält. Bei der Polyamorie gibt es kein voneinander trennen und alle Involvierten leben so gemeinsam in einer Beziehung. Die Liebe, die empfunden wird, wird nicht verheimlicht und ganz offen kommuniziert. Eifersucht, wie man sie aus einer monogamen Beziehung kennt, gibt es in diesem Beziehungsmodell nicht. Entscheidungen, die die Zukunft betreffen, werden nicht nur von zwei Personen, sondern von allen der Dreiecksbeziehung besprochen und so gemeinsam gefällt. Wer sich auf so ein Partnerschaftsmodell einlässt, muss nicht gleichzeitig auch bisexuell sein. Es geht bei der Polyamorie nicht um die Fleischeslust, sondern um die emotionale Bindung, die zwischen den Beteiligten besteht.

Kann das funktionieren?

Warum nicht! Es gibt Paare, die schon über mehrere Jahre in diesem Modell leben und miteinander harmonisieren. Es gibt sogar Dreiecksbeziehungen, in denen einer der Männer der biologische Vater des Kindes ist, das Kind aber im Prinzip mit einer Mutter und zwei Vätern aufwächst. Es kommt immerhin am Ende immer darauf an, wie die Involvierten mit der Polyamoren Beziehung zurechtkommen.

Ein wichtiger Faktor ist, wie bei einer monogamen Beziehung, die Kommunikation. In diesem Punkt treffen die Beteiligten zwar auf eine größere Herausforderung, da Entscheidungen unter sechs und nicht nur unter vier Augen getroffen werden müssen. Auf der anderen Seite wiederum hat eine Beziehung zu dritt auch immer einen besonderen Vorteil. Kommt es zu Streit zwischen zwei der drei Partner, kann einer immer als Schlichter dienen und zwischen den anderen Personen vermitteln. Während in einer monogamen Beziehung oft Hilfe von außerhalb hinzugezogen werden muss, ist so immer der richtige Ansprechpartner in greifbarer Nähe.

Der gesellschaftliche Blick auf eine Beziehung zu dritt

Für die Menschen, die Polyamorie ausleben, ist es etwas ganz Natürliches. Die Gesellschaft hingegen sieht dem Ganzen etwas kritischer entgegen. Besonders, wenn sich innerhalb der Dreiecksbeziehung ein Kind befindet, dass mit mehr als nur zwei Elternteilen aufwächst. Es hat schon lange gedauert, bis die Gesellschaft damit klargekommen ist, wenn ein Klassenkamerad des Kindes zwei Väter oder zwei Mütter hat. Genau aus diesem Grund setzen sich die Menschen, die in einer polyamoren Beziehung stecken, dafür ein, dass die Gesellschaft auch in dem Punkt offener wird.

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Polyamorie vor Monogamie

Schon vor hunderten von Jahren war es keine Seltenheit, wenn ein Mann zwei Frauen hatte und auch heute gibt es Kulturkreise, in denen es normal ist, wenn mehrere Frauen einem Mann treu sind. Das Beziehungsmodell der „zweisamen Liebe“ entstand erst, nachdem es zuvor schon polygame Beziehungen gegeben hatte. Das wirft die Frage auf, ob der Mensch überhaupt für Monogamie gemacht wird oder erklärt vielleicht, warum Männer und Frauen untreu werden.

Fazit

Sieht man in die Geschichte der Menschheit, lässt sich erkennen, dass es nicht immer nur um Zweisamkeit ging. Romantische Trios oder gar Quartette gab es schon zur Steinzeit, zum Mittelalter und nicht zuletzt auch in den wilden 70´ern, in denen die freie Liebe offen ausgelebt wurde. Polyamorie kann also durchaus funktionieren, wenn die Kommunikation untereinander stimmt und die emotionale Bindung stark genug ist.

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